Dienstag, 26. August 2014

Krustenbraten auf dem Gasgrill

Am Samstag sollte ein Krustenbraten gegrillt werden. Dazu haben wir beim Metzger ugM einen ca. 4 Kilo schweren Krustenbraten erstanden. Bei diesem war die Schwarte bereits in Diamantform eingeritzt. Der Braten wurde ca. 3 Stunden in Bier eingelegt (nur die Schwarte). Den Rest des Bratens habe ich mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Senfpulver eingerieben.
Nach diesen 3 Stunden kam er dann auf den Grill. Zuvor habe ich noch grobes Meersalz in der Schwarte verrieben.
Knackpunkt war, wie lange wird der Braten wohl brauchen? Die Zeitangaben im Internet gehen hier auseinander. Allerdings war auf einer Seite der Hinweis, dass der Braten pro Kilo ca. eine Stunde braucht. Dies hat sich auch letztendlich als richtig erwiesen. Da der Braten relativ flach war, hatte ich mit um die 3 Stunden gerechnet. Exakt waren es dann 3:50 Std.

Den Grill habe ich indirekt auf ca. 160-180 Grad eingeregelt (linker Brenner, rechter Brenner, die in der Mitte blieben aus). Unter den Braten habe ich eine Wasserschale plaziert. Auf den linken Brenner habe ich die bei Grillausstatter Albrecht erworbene Räucherschale mit gewässertem Hickoryholz plaziert. Grillthermometer rein und los!
Nach ca. 2 Stunden habe ich dann das erste mal die Schwarte mit etwas Salzwasser besprüht (Temperatur war inzwischen ziemlich konstant bei 180 Grad). So ca. jede Stunde kam dann nochmal das Salzwasser zum Einsatz. Ca. 15-20 Minuten vor Ende (Kerntemperatur so um die 68 Grad) habe ich dann den Backburner zugeschaltet. Alternativ kann man -sofern kein Backburner vorhanden ist- die Termperatur auf 220-250 Grad generell erhöhen. Beim Backburner habe ich den Braten zwischendurch gedreht...
Die Schwarte ploppte schön auf und der Braten kam bei 74 Grad KT vom Grill. Empfohlen wird, den Braten noch etwas ruhen zu lassen. Dazu hatten wir keine Zeit :-) Er kam direkt auf den Tisch. Ergebnis: Leckerer, saftiger Braten mit einer super schmeckenden Kruste. Dazu gab es selbstgemachte Semmelknödel.



Radtour von Finnentrop nach Kirchen

Wir sind die Strecke am 12. August 2014 mit 8 Personen gefahren.
Zuerst ging es mit der Bahn bis nach Finnentrop. Die ersten 11 Km zum warmrollen kamen jedoch schon vorher, da zwischen Niederschelden und Siegen die Bahnstrecke gesperrt war und wir auf den Bus hätten ausweichen müssen. Das wollten wir uns aber nicht antun. Deshalb sind wir die 11 Km mit dem Rad gefahren. Dafür haben wir die letzten KM bis Kirchen ausgelassen, da wir in Wehbach durch den Wald in Richtung Katzwinkel und dann über die Alte Poststrasse weiter nach Wissen gefahren sind. Hier trennten sich die Wege. 1 Teilnehmer beendete die Tour in Wissen, 6 weitere fuhren noch durch das Nistertal in Richtung Altenkirchen. Ich nahm den kürzesten Weg nach Hamm. Deshalb ist Hamm als Endpunkt der Strecke auf der Tourbeschreibung bei GPSIES angegeben.
Die reine Streckenlänge Finnentrop bis Wehbach beträgt 66 Km. Nach Kirchen kämen nochmal ca. 2 Km hinzu. Die Gesamtlänge der Tour betrug für mich bis nach Hamm (inkl. gelöschte Streckenabschnitte und Strecke Niederschelden-Siegen) 101 Km. Für die Teilnehmer, die noch Richtung Altenkirchen mussten, kamen sicher noch ein paar Km hinzu.
Die Tour war sehr schön und sehr abwechslungsreich. Schöne Landschaften und Aussichten (vor allen Dingen um den Biggesee herum) waren selbstverständlich. Der größte Teil der eigentlichen Strecke war asphaltiert oder befestigt. Deshalb ist ein Treckingrad ausreichend. Mit einem Rennrad würde ich die Strecke so aber nicht fahren wollen. Lediglich unsere Weiterfahrt von Wehbach nach Wissen würde ein robustes Rad (möglichst ein MTB) voraussetzen. Ein Highlight ist sicher - neben dem Biggesee - der Abschnitt Bahnhof Wildenburg bis nach Freudenberg. Dieser verläuft auf einer alten Bahntrasse. Inkl. Tunneldurchfahrt (Tunnel ist beleuchtet).
Bemängeln muss man nur die teilweise schlechte Beschilderung des Radweges. Hier wäre noch Optimierungspotential.


Informationen zum Radweg hier: 2 Ländertour

Im Wildenburger Land

An der Bigge

Radweg Bahnhof Wildenburg-Freudenberg

Tunnel zwischen Bahnhof Wildenburg und Freudenberg