Samstag, 24. August 2013

Mallorca 2013

Und wieder mal ist ein Besuch auf einer der schönsten Inseln überhaupt vorbei...

Highlight des diesjährigen Urlaubs war neben den üblichen Besuchen in Palma (Palma ist immer ein Highlight!) eine Fahrt mit dem "Roten Blitz", dem Tren de Sóller. Die Besonderheit dieser Eisenbahn sind die schmalen Gleise. Außerdem ist die Strecke einzigartig, denn die Eisenbahn muss die Sierra de Alfábia überwinden. Sie passiert auf ihrem Weg nach Sóller 13 Tunnel und passiert mehrere Brücken. Die Landschaft, die an einem vorbeizieht ist einzigartig. Man ist versucht, zwischendurch Zitronen zu pflücken...
Es ist empfehlenswert, den ersten Zug um 8.00 Uhr zu nehmen. Dies bedeutete für uns zwar dass wir früh aufstehen mussten, hat sich aber trotzdem gelohnt. Erstens war es zu dieser Zeit noch angenehm kühl, zweitens war der Andrang noch nicht so groß. Wir waren im ganzen Abteil nur 5 Leute. Auch brauchten wir an der Kasse nicht anzustehen. Zu späteren Fahrzeiten ist es empfehlenswert ca. 45 Minuten vor Abfahrt an der Kasse zu sein... Die Züge werden dann ziemlich voll.
Eine wunderschöne Fahrt.
Bahnhof in Palma




Die Fahrkarten bitte...

Aussicht während der Fahrt

Gegenverkehr


Die Strassenbahn nach Port de Sóller


Bahnsteig in Sóller

Blick auf Sóller


Die Fahrt kann man mit der Strassenbahn nach Port de Sóller fortsetzen. Darauf haben wir verzichtet, da wir dort bereits 2x waren. Wer noch nicht da war, sollte aber auf jeden Fall das Kombiticket bis nach Port de Sóller lösen...

Noch ein Tip: Wer in Arenal wohnt und ein Fahrrad mieten will, kann das sehr gut bei Ciclos Quintana tun. Diesen findet man direkt in der Carrer Trobadors neben dem Spar-Supermarkt. Ein kompetenter Mitarbeiter gab mir direkt ein für mich passendes Rad, mit dem ich sehr gut zurecht kam.

Hier noch der Link zu der Hompage von Ferrerocarril de Sóller:
http://www.trendesoller.com/de/cms.php

und noch weitere Bilder von Mallorca:
Bilder 2013

Sonntag, 26. Mai 2013

Japantag 2013

Gestern war wieder Japantag in Düsseldorf. Seit 2002 findet dieser regelmäßig im Mai oder Juni statt und hat sich zu einem Höhepunkt im Düsseldorfer Veranstaltungskalender entwickelt. Es ist das größte deutsch-japanische Begegnungsfest seiner Art und will unter anderem die vielfältige Weise und Kultur Japans nahebringen. In Düsseldorf und Umgebung leben über 8.000 Japaner.

Es ist immer wieder schön in diese Stimmung einzutauchen. Es gibt viel zu sehen. Unter anderem viele Aufführungen von denen uns die Taiko-Trommler immer wieder begeistern. Der Japantag wird auch von vielen Cosplayern besucht, die teilweise enorm viel Aufwand in ihre meist selbstgemachten Kostüme stecken.  Abgerundet wird der Tag von einem grandiosen Feuerwerk, das so gegen 23.00 Uhr gezündet wird und regelmäßig auch vom WDR im Fernsehen übertragen wird.

Frei zugänglich ist an diesem Tag auch das EKO-Haus, eine kleine Anlage mit einem buddhistischen Tempel und einem Japangarten. Auch der japanische Garten im Nordpark ist wunderschön und eine Oase der Ruhe.

Leider hatten wir dieses Jahr zwar einen relativ trockenen aber zum Schluss doch sehr kalten Tag erwischt. Obwohl wir das Feuerwerk gerne gesehen hätten, hatten wir und uns dann doch so gegen 20.00 Uhr für die Rückfahrt entschieden.

Alle Bilder hier im Google+ - Album.

Rhein

Viele Besucher

Taiko-Trommler

Japanischer Garten im Nordpark

Japanischer Garten im Nordpark

Nordpark


Samstag, 6. April 2013

Salzbraten

Wer einen saftigen Schweinebraten machen will, sollte es mal mit einem sogenannten Salzbraten versuchen. Dabei heißt Salzbraten nicht, dass das Fleisch in Salz gehüllt wird, sonder nur, dass das Fleisch auf einem Salzbett gebraten wird.
Dabei sollte ungefähr die Hälfte der Menge an Salz genommen werden wie der Braten schwer ist. Einige Rezepte sagen auch, dass die gleiche Menge an Salz genommen werden soll. Entscheidend ist hier aber - denke ich - dass eine ausreichend dicke Salzschicht vorhanden ist auf der der Braten platziert werden kann (so 2-3 cm).
Als Faustregel gilt beim Braten: Pro Kilo Braten ca. 50 Minuten Garzeit bei 180 Grad Umluft. Ich hatte zwei Braten (einer mit 2,7 Kilo, einer mit 2,6 Kilo) und habe ein Salzbett mit 2,5 Kilo Salz genommen. Bei zwei Braten wird die Bratzeit auch nicht verdoppelt sonder folgt auch der o.a. Regel. Ich hatte nach 2 1/2 Stunden eine perfekte Kerntemperatur des Fleisches von 75 Grad. Ein Fleischthermometer ist dabei natürlich hilfreich. Bei der o.a. Zeitregel kann man aber auch nicht viel verkehrt machen... Wichtig ist auch, dass der Backofen während der Bratzeit nicht geöffnet wird!

Zubereitung:
Hier kann man sich kreativ austoben. Ich bin der Anleitung von Henning Schröer auf dessen Blog gefolgt (schrillings-fettpfanne), der den Salzbraten im Dutch Oven zubereitet hat. Eingerieben habe ich das Fleisch am Vortag mit einer selbsthergestellten BBQ-Soße (redshoebbq). Dabei geht aber auch z.B. Senf oder eine gekaufte BBQ-Soße...
Anschließend einfach etwas zerstoßenen bunten Pfeffer darüber gegeben und etwas grobes Meersalz. Dann bis zum braten im Kühlschrank deponieren. Eine Backblech (möglichst ein etwas höheres, eine sogenannte Fettpfanne oder eine Auflaufform für den Backofen) mit Alufolie oder Backpapier auslegen und darauf das Salz verteilen. Auf das Salz wird dann der Braten gelegt und evtl. noch mit Kräutern garniert. Ich habe ein paar Zweige Rosmarin und Thymian genommen (hier kann man natürlich auch andere Kräuter nach Geschmack nehmen). Außerdem habe ich noch eine dicke Gemüsezwiebel in Scheiben dabei gelegt. Allerdings waren diese anschließend nicht mehr essbar...
Das ganze dann in den vorgewärmten Backofen. Wie bereits erwähnt in meinem Fall 2 1/2 Stunden bei 180 Grad Umluft. Punktlandung bei 75 Grad Kerntemperatur für beide Braten! Anschließend habe ich die Braten in Alufolie gewickelt und noch ca. 1/2 Stunde bei 60 Grad im Backofen ruhen lassen. Die Kruste: Ein Gedicht an Geschmack. Der Braten: Sowas saftiges habe ich noch selten gesehen!
Das schöne dabei ist, dass man den Braten währen der Bratzeit vollkommen in Ruhe lassen kann. Es ist kein wenden und kein begießen nötig! Der Braten nimmt auch keinen Salzgeschmack durch das Salzbett an.

Einer der Kandidaten vor dem aufschneiden

Freitag, 5. April 2013

Rinder-Pastrami

Passend zum Weber-Grill habe ich mir den Smokenator 1000 gegönnt. Der Smokenator ist einfach ein gestanztes Stahlblech mit einer Wasserwanne und zwei Löchern (dafür eigentlich etwas teuer, aber man gönnt sich ja sonst nichts...).
Rechts der Smokenator, die Wasserwanne fehlt noch. Die Abtropfschale gehört nicht dazu. Auf den Kohlen liegen bereits die Woodchips
In den Smokenator werden lt. Anleitung bis zu 60 Brekkies gelegt. Mit den Baumarktbrekkies hätte ich das nicht geschafft, da die deutlich zu groß waren. Die noch vorhandenen Weber-Brekkies waren etwas kleiner. Aber selbst damit schaffte ich nur 57 Stück, sonst hätte die Wasserwanne nicht mehr gepasst. 12 Brekkies nimmt man wieder heraus und zündet sie im AKZ (Anzündkamin) an. Auf die verbliebenen Kohlen habe ich Woodchips von Jack Daniels gelegt... Erlaubt ist hier aber alles, was einem gefällt. Anschließend werden die glühenden Brekkies auf den restlichen Kohlen verteilt, die Wasserwanne eingesetzt und mit Wasser gefüllt. Fleisch drauf, Thermometer rein und los. Das Fleisch wurde am Vortag mit dem Pastrami-Rub von Jack the Ribber eingerieben (einmassiert...). Das Rezept dazu findet Ihr in seinem wirklich super gemachten Blog: OldMountainBBQ
Die ersten zwei Stunden habe immer mal wieder Woodchips nachgelegt (über die runden Aussparungen geht das sehr gut - hier kann man bei Bedarf auch Kohlen nachlegen). Alle 45 - 60 Minuten sollte man auch den Wasserstand kontrollieren und Wasser nachfüllen. In diversen Foren wird empfohlen heißes Wasser zu nehmen. Das Wasser hat grundsätzlich zusammen mit der Öffnung der Ventile Einfluss auf die Temperaturregelung in der Kugel. Das unter Ventil soll dabei ganz geöffnet sein, das obere so in etwas 8 mm. Das kann aber nur ein Richtwert sein, muss man einfach ausprobieren. In der Konstellation sollte sich die Temperatur in der Kugel so bei 110-120 Grad einpegeln. Ich hatte aber hier Ausreißer bis ca. 150 Grad. Aber zuletzt hielt sich die Temperatur so um die 110 - 120 Grad. Mit einer Füllung soll so eine Grilldauer bei dieser Temperatur von ca. 6 Stunden möglich sein. Kerntemperatur des Fleisches sollte so zwischen 70 und 75 Grad sein. Da ging das Drama bei mir aber los. Der Rinderbraten hatte so ein Gewicht von 1,6 Kilo. Ich dachte, mit einer Füllung Brekkies käme ich locker hin. Aber die Kerntemperatur wollte bei relativ konstanter Garraumtemperatur ums Verrecken nicht hoch gehen und hing ein lange Zeit so bei um die 60 Grad fest... Nach 9 1/2 Stunden (und nachlegen von Brekkies - ich denke ungefähr so 10-15 über die Zeit nach 5 Stunden verteilt) waren dann die 70 Grad geknackt. Das Fleisch kam vom Grill und zum Auskühlen in eine Lage Alufolie. Empfohlen wird, das Fleisch mindestens einen Tag ruhen zu lassen. Ich wolle natürlich sehen, ob das Pastrami für den Müll war und wagte nach 1 Stunde den Anschnitt. Ergebnis: leider etwas trocken, aber ein super Geschmack! Die Pastrami-Mischung von Jack the Ribber und die Woodchipts von Jack Daniels hatten ganze Arbeit getan. Insgesamt also doch gelungen! Und das Fleisch hatte einen richtig schönen Rauchrand!
Vielleicht hat auch die relativ kühle Aussentemperatur Einwirkung auf die lange Grillzeit gehabt.

Aufschnitt. Man sieht schön den Rauchrand
Anschnitt nach der Ruhezeit. Ganz so blass war das Fleisch nicht. Der Farbton war schon etwas röter
Fazit: Der Smokenator ist eine gelungen Ergänzung zum Grill, wenn man "smoken" will und Fleisch über einen längeren Zeitraum zubereiten will.

Sonntag, 10. März 2013

Käseschwämmchen


Schwämmchen sind am ehesten als Nudelgericht zu umschreiben. Es ist ein Rezept von meiner Mutter. Da sie gebürtige Koblenzerin war, gehe ich davon aus, dass das Rezept aus dem Gebiet stammt. Es ist ein einfaches, aber schnell zubereitetes und - wie ich finde - gut schmeckendes Gericht. Ich vermute, dass der Begriff Schwämmchen von der Form herrührt, die sich bei der Zubereitung ergibt.

Zutaten für 5-7 Personen:
  • 700 g Mehl
  • 150 ml Milch
  • 450 ml. Wasser
  • 2 Eier
  • 1 TL Salz

Zubereitung:
  • Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Der Teig sollte von der Konsistenz so sein, dass er leicht zäh vom Löffel fließt.
  • In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen
  • Den Teig mit einem Esslöffel portionsweise in das kochende Wasser gleiten lassen
  • Nach wenigen Minuten sollten die Schwämmchen an der Oberfläche schwimmen und können mit einer Schöpfkelle entnommen werden

Variationen:
  • Mit wenig oder gar keinem Salz zubereitet eignen sie sich gut als Beigabe zu Obstsalat
  • Als Käseschwämmchen eine Schicht Schwämmchen in eine Schüssel geben, Reibekäse (je nach Geschmack z.B. Emmentaler) darübergeben und mit einer weiteren Schicht Schwämmchen auffüllen. Abschließend nochmals eine Lage Reibekäse und in Butter gedünstete Zwiebelstücke darüber.
  • Eine weitere Variante ist zum Abschluß Blattspinat und Blauschimmelkäse darüber zu geben. Das ganze vielleicht nochmal kurz im Backofen oder der Mikrowelle erhitzen, damit der Käse verläuft.



Samstag, 9. März 2013

Kartoffel-Hack-Auflauf im Dutch Oven

Zutaten:

1,5 Kilo Hack
2 Schalen Champignons
3 rote Zwiebeln
1 Gemüsezwiebel
1 Schüssel Kartoffeln
1 Glas Aivar
1 Becher Sahne
1 Beutel TK-Gemüse (hier Erbsen, Mais, Karotten)
5 kleine Bratwürste
Reibekäse
Magic Dust
etwas Wasser

Nach einem Rezept von Henning Schröer, etwas abgewandelt. Gekocht wird im Dutch Oven, allerdings wetterbedingt wieder im Backofen.
Das Hack in etwas Olivenöl anbraten, ebenfalls die kleingehackten Zwiebeln und die kleingeschnittenen Pilze. Alles in einer großen Schüssel zusammenmischen. 1 Glas Aivar mit einem Becher Sahne und etwas Wasser mischen. Über die Hack-Pilze-Zwiebel-Mischung geben und alles durchrühren. Weitere Behandlung siehe unten...

Dutch Oven etwas einfetten, 1. Lage Kartoffeln mit etwas Magic Dust abstreuen.

Reibekäse drüber

Bratwurst aus der Pelle drücken und verteilen. Wieder etwas Magic Dust drüber. Anschließend die zweite Lage Kartoffeln, Käse, Magic Dust und das TK-Gemüse verteilen.
Hack-Aivar-Mischung drübergießen. Ich habe anschließend noch eine Lage Gemüsezwiebeln darübergelegt und 30 Minuten  vor dem Ende der Kochzeit noch etwas Reibekäse darübergestreut.
Ergebnis nach 2 Stunden im Backofen bei Umluft 200 Grad
Schmeckte hervorragend!

Sonntag, 3. März 2013

Kochen im Dutch Oven

Nach der anstrengenden Radtour gestern musste ein kräftiges Essen her :-)

Basis ist ein Gericht, welches ich Hennig Schröer nachgekocht habe. Seinen bemerkenswerten Blog finden Sie hier: http://schrillings-fettpfanne.blogspot.de/.
Gekocht wird im Dutch Oven. Allerdings bei diesem Wetter nicht im Garten sondern im Backofen. Hennings Empfehlung ist 12 Briketts unten und 14 oben. Knappe 2 Stunden, bei 1,5
mal nachschauen. Ca. 200 Grad.
Ich habe das Gericht knappe 2 Stunden bei 190 Grad Umluft im Backofen zubereitet

Zutaten:
Kartoffeln (Schüssel voll), TK-Gemüse (hier Karotten, Mais, Erbsen - 1 Packung), Nackenfleisch (ca. 1,5 Kilo), Tomaten (3), Gemüsezwiebel (1), Champignons (1 Päckchen), Bratwurst (5 kleine), geriebener Käse (1-2 Packungen), Gewürze (Salz, Pfeffer, Magic Dust).

Teile der Zutaten, Bratwurst und Fleisch fehlen. Von dem Gemüsemix habe ich nur ein Paket gebraucht. Bei den Tomaten  habe ich auch etwas übertrieben. Ich habe nur 2-3 verwendet.
Etwas Speck als Anbrennschutz
1. Lage Kartoffeln. Würzen mit Salz und Pfeffer und etwas Magic Dust

Bratwurst aus der Pelle nehmen und verteilen

Käse  drüber.

TK-Gemüse drüber

2. Lage Kartoffeln. Würzen, Käse, Tomaten und Pilze drüber.
 
Eingelegtes Fleisch drauf und mit Gemüsezwiebel abdecken
nach 2 Stunden fertig!
Telleransicht





Sonntag, 27. Januar 2013

Konfitüre und Brezeln

Fahrradfahren kann man derzeit bei dem Wetter vergessen. Statt dessen muss der Heimtrainer nochmal herhalten.
Gestern waren wir auf Shoppingtour in Siegburg. Gekauft haben wir zwar kaum was, aber am Bahnhof eine gute Currywurst mit Fritten gegessen. Für Petra wurde noch ein Stirnband, für mich eine Mütze angeschafft (gestern war es noch verdammt kalt).
Im Kaufland haben wir dann noch die Grundstoffe für unser (Hannahs und mir) nächstes Konfitürenprojekt erstanden: 300 g tiefgefrorene Erdbeeren und 300 g Mangos. Alles wurde aufgetaut, mit dem Mixer zerkleinert und mit Gelierzucker 2:1 3 Minuten aufgekocht. Lecker!

Heute wurde dann auch das Projekt Brezeln in Angriff genommen. Das Rezept stammt von folgender Seite: http://smells-like-home.com.

Zutaten:
Für den Brezeln:
1 1/2 Tassen warmes Wasser
1 EL Zucker
2 TL Salz
2 1/4 TL Trockenhefe
620 g Mehl
60 g ungesalzene Butter, geschmolzen
grobes Salz zum Bestreuen

Für die Behandlung der Brezeln:
10 Tassen Wasser
2/3 Tasse Backpulver
2 EL Butter, geschmolzen (ca. 30 g)

Für die gerösteten Jalapeno Käse-Sauce:
2 kleine Chilischoten
2 EL Butter (ca. 30 g)
2 Esslöffel Allzweck-Mehl
1 Tasse Milch
220 g extra scharfen Cheddar-Käse, geschreddert
1 Prise Salz

Brezelteig:
1. In einer Schüssel das Wasser, Zucker, Hefe, Salz und bei niedriger Geschwindigkeit für 10 Sekunden. mixen. Dann das Mehl und die Butter hinzufügen und alles gut durchkneten bis der Teig glatt ist und von der Seite der Schüssel wegzieht.
Geben Sie den Teig in eine leicht geölte Schüssel. An einem warmen Ort für etwa 50 bis 55 Minuten gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt.
2. Den Teig auf eine leicht geölten Arbeitsfläche geben und in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück in einen Strang von ca. 60 cm ausrollen. Formen Sie Brezeln daraus. Legen Sie eine leicht feuchtes Handtuch über den Teig und die bereits geformten Brezeln, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren, während Sie die anderen Brezeln formen.
3. An dieser Stelle können Sie die geformten Brezeln auch einfrieren. Einmal gefroren können Sie sie z.b. in einen großen Reißverschluss-Beutel in der Tiefkühltruhe aufbewahren, bis Sie sie benötigen. Sie sollten aber nicht zu lange lagern...
4. Wenn Sie die Brezeln sofort machen: Heizen Sie den Backofen auf 220 Grad auf und stellen sie das Backblech zur Seite.
5. Bringen Sie die 10 Tassen Wasser und das Backpulver zum kochen in einem breiten Topf oder Bräter.
6. Mit einem flachen Spachtel, senken Sie die Brezeln in das kochende Wasser und kochen Sie sie für 30 Sekunden. Wenn Sie gefrorene Brezeln aus der Tiefkühltruhe verwenden, geben Sie sie direkt aus der Truhe ins Wasser - nicht vorher auftauen - und kochen sie für insgesamt 45 Sekunden. Abhängig von der Größe Ihres Topfes, kochen Sie 1-2 Brezeln gleichzeitig. Entfernen Sie die Brezeln aus dem Wasser mit dem Spatel, und lassen Sie gut abtropfen. Legen Sie sie auf  das Backblech und bestreichen Sie die Oberseite jeder Brezel mit etwas zerlassener Butter und nach Geschmack Salz / Meersalz. Backen Sie die Brezel, bis sie dunkel goldbraun in der Farbe sind, ca. 12 bis 14 Minuten. Wenn die
Brezeln eingefroren waren, etwas 1 bis 2 Minuten länger backen. Nach der Entnahme aus dem Ofen noch mit etwas flüssiger Butter besteichen und warm servieren.

Käse Sauce:
1. Stellen Sie die Jalapeños auf ein Backblech und braten sie auf allen Seiten, ca. 10 Minuten. Legen Sie die Jalapenos in einer hitzebeständigen Schüssel und decken Sie die Schüssel fest mit Plastikfolie ab. Lassen Sie die Paprika für 15 Minuten abkühlen, schälen sie und entsorgen Sie die geschwärzten Schale so dass nur Fleisch übrig bleibt. Schneiden Sie Scheiben und entfernen Sie den Samen. Die Stücke grob hacken und Beiseite stellen.
2. In einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen. Fügen Sie die gehackten Jalapeños zu und verrühren sie mit der Butter. Fügen Sie dann das Mehl hinzu und lassen alles für 30 Sekunden,
unter ständigem Rühren köcheln.
3. Fügen Sie die Milch hinzu. Unter ständigem Rühren, simmern Sie den Inhalt bei mittlerer Hitze, bis alles eindickt, ca. 3-5 Minuten. Nehmen Sie den Topf vom Herd und fügen Sie den geschredderten Käse hinzu, bis dieser geschmolzen ist. Fügen Sie eine Prise Salz hinzu, wenn nötig. Warm servieren. Die Sauce kann warm gehalten werden für 15 bis 20 Minuten über sehr schwacher Hitze
auf dem Herd, dabei gelegentlich umrühren. Reste können Sie in der Mikrowelle bei mittlerer Leistung bei Intervallen von 30 Sekunden erhitzen.

Ohne Salz schmecken die Brezeln auch sehr gut mit Konfitüre!

Guten Appetit!


Montag, 7. Januar 2013

Kirsch-Mandel Winterkuchen

Ein wunderbarer Kuchen, dessen Rezept ich hier entdeckt habe: http://thecozyapron.com/. Es lohnt sich auf jeden Fall, dieser Seite auf Facebook zu folgen!

Meine Bilder geben das wahre Ich des Kuchens nicht so wirklich wieder. Ich musste etwas mit der Glasur probieren. Beim zweiten Anlauf klappte das schon besser...
1. Versuch - Glasur blieb weich...

2. Versuch, hier wurde die Glasur schön fest
 Doch hier das Rezept:

Zutaten:
2 1/4 Tassen Mehl
1/4 Tasse gemahlene Mandeln
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Salz
1 Tasse Butter (Raumtemperatur oder flüssige Butter bzw. Pflanzencreme mit Buttergeschmack)
1 1/2 Tassen Zucker
3 Eier
1 1/2 Teelöffel Vanillearoma
2 Teelöffel Mandelaroma
1 1/4 Tassen saure Sahne + ca. 3 Esslöffel für die Glasur
1 1/2 Tassen Sauerkirschen (grob gehackt - frisch oder aus dem Glas (wenn aus dem Glas vorher etwas trocken tupfen)
Grober Zucker zum streuen (lt. Originalrezept weiße Zuckerperlen - die waren hier aber nirgendwo zu bekommen...)

Tasse = normale Kaffeetasse 200 ml

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad vorheizen, Gugelhupfform einfetten.
In einer Schüssel das Mehl, die gemahlenen Mandeln, Backpulver, Natron und Salz zusammenrühren und zur Seite stellen. Im Mixer die Butter, den Zucker und die saure Sahne bei mittlerer bis hoher Geschwindigkeit mehrere Minuten mixen, bis alles sehr leicht und locker ist. Nun die Eier sowie Mandel- und Vanillearoma zugeben. Anschließend die trockenen Zutaten (Mehl usw.) beigeben und alles gut durchmixen. Zum Schluss die Kirschen unterheben.
Den Teig in die Form geben und alles gleichmäßig verteilen. Dann den Kuchen für 50-60 Minuten in den Ofen geben (nach 50 Minuten die Nadelprobe machen - bleibt kein Tag an der Nadel hängen, ist der Kuchen gut). Kuchen auf ein Gitter oder eine Platte stürzen und abkühlen lassen.
Für die Glasur einfach 1-2 Tassen Puderzucker mit saurer Sahne vermischen bis eine streichbare Konsistenz erreicht ist. Nach dem Originalrezept war das Verhältnis Puderzucker zur Sahne unausgeglichen, die Glasur wurde nicht fest... Das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch. Trotzdem sieht eine schöne,feste weiße Glasur besser aus. Zum Abschluss das ganze noch mit grobem Zucker verzieren und genießen.
Guten Appetit!