Samstag, 16. Juli 2011

Leute die ihr Gehirn ausschalten

Heute nochmal eine kurze Runde (bei viel Wind :-() über Leuscheid und Herchen. Ab Herchen fahre ich in der Regel über den Radweg. Radwege sind meistens eine gute Sache, wenn sie gut angelegt, breit genug und sauber sind. Was stören kann sind... Radfahrer.

Beispiele: Letzte Woche kurz vor Dattenfeld. Eine Gruppe Radfahrer blockierte stehend den gesamten Radweg. Obwohl man mich kommen sah, machte niemand Anstalten den Weg freizumachen. Erst auf meinen Zuruf machte jemand im Schneckentempo den Weg frei. Auf mein Kopfschütteln meinte jemand dann nur: "bitte kein Kopfschütteln und keine Belehrungen...". Bitte?

Heute kurz vor Dreisel. Eine größere Gruppe Radfahrer kommt mir entgegen. Natürlich unter Ausnutzung des gesamten Weges. Kein Thema, dachte ich, die sehen mich ja und werden schon meine Spur freimachen. Denkste! Die, die mir genau entgegenkamen hatten scheinbar alles im Kopf, nur auf den Weg achten, das war zuviel. Auch von den anderen kam keiner mal auf die Idee, ihren Geisterradlern kurz Bescheid zu sagen. Erst als ich auf den letzten Metern erkannte, die machen keinen Platz, rief ich ihnen ein "Achtung" entgegen. Auf einmal kam dann hektische Bewegung in die Geisterfahrer. Mein Kommentar beim vorüberfahren "Bitte rechts fahren und aufpassen" wurde dann damit abgetan, daß einer der hinteren Fahrer meinte, ich solle mich nicht so aufregen.

Kinder, Kinder, ich bin wirklich ein umgänglicher Mensch. Aber wenn jemand vorsätzlich oder aus Dummheit meine Gesundheit gefährdet, rege ich mich auf! Dabei ist alles so einfach. Beim Radfahren wie beim Autofahren. Jeder sollte so fahren, wie er es auch von anderen gerne hätte und sich dabei immer klarmachen, dass er nicht alleine auf der Welt - und auf dem Radweg - ist. Aber leider greift die Mentalität "hier komme erst ich und dann die anderen" immer mehr um sich. Einhergehend mit der Tatsache, dass, wenn jemand einen Fehler begeht, die Verantwortlichkeit erst mal bei anderen gesucht wird.
Wobei ich - positiv gedacht - mal davon ausgehen, dass die meisten einfach nur ihr Gehirn ausschalten...

Aber - damit mich keiner falsch versteht - das sind nur Ausnahmefälle (die aber leider zunehmen). Die meisten Radler, denen ich begegne, sind freundlich und rücksichtsvoll! Schon oft haben sich auch freundliche Gespräche ergeben.

Das Gespräch mit den zwei Pferden, die die Straße von Leuscheid nach Herchen unsicher machten, war allerdings etwas einseitig. Da ich kein Pferdeflüsterer bin, und die Tiere nicht unbedingt das wollten, was ich wollte, habe ich mich darauf beschränkt, die nachfolgenden Autos zu warnen. Nach ca. 10 Min. kamen dann die alarmierten Besitzer und führten ihre Tiere wieder auf die Koppel zurück.

Freitag, 15. Juli 2011

Nachtrag Panoramapark

Die bauausführende Firma hat auf meine Email reagiert (sh. Blog vom 13.7.). Eine andere Streckenführung wäre nicht möglich gewesen und die Beschilderung könnte mutwillig von Dritten geändert worden sein... Na ja, entscheident ist aber, dass die Strecke seit heute wieder freigegeben worden ist. Wir waren einfach zu früh mit unserem Besuch. Ab heute ist der Panoramapark dann wieder problemlos aus Richtung Siegen/Krombach zu erreichen.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Besuch im Panoramapark

Gestern haben wir dem Panoramapark im Sauerland einen Besuch abgestattet. Leider war kurz vorher - in Kirchhundem - eine Umleitung (explizit zum Park) ausgeschildert. Na ja, Umleitung bedeutet ja in der Regel evtl. ein paar Kilometer mehr... Gut, hier waren es dann ca. 50 Km! Ein Unding, eine solche Umleitung ein paar Meter vor dem Ziel einzurichten. Noch dazu war die Umleitung überhaupt nicht gescheit ausgeschildert. Lange Zeit folgte überhaupt kein Hinweis mehr. An Stellen, wo man nur links oder rechts fahren konnte, fehlten teilweise ebenfalls Hinweise. Mittendrin dann auf einmal standen wieder Schilder. Ein einziges Chaos, das auch anderen Besuchern des Panoramaparks so vorkam.
Ich konnte es mir nicht verkneifen, eine gepfefferte Beschwerdemail an die Stadtverwaltung von Kirchhundem zu schicken. Die wurde auch schon beantwortet. Und zwar wurde sie an die zuständigen Stellen (Straßenbauaumt usw.) weitergeleitet. Kein Wort über die Gründe und das man sich kümmern würde. Unglaublich! Zumindest hätte man in Kirchhundem darauf hinweisen können, dass der Umweg ca. 50 Km lang ist. Wahrscheinlich hätten wir uns das dann überlegt und wären zurückgefahren.
Die Parkverwaltung selbst konnte ja nichts dafür. Trotzdem zeigte man sich hier aber sehr kulant und erließ uns einen Eintritt in Höhe von 9,90 EUR. Zudem gab es noch eine Packung Tierfutter umsonst dabei.
Also alle, die in den Panoramapark wollen und aus Richtung Siegen, Krombach kommen, sollten sich evtl. vorher nochmal im Park genau erkundigen und von vorne herein vielleicht eine Alternativroute erwägen. Alternativ in Kirchhundem Einheimische fragen. Es gibt Schleichwege, die aber natürlich nicht offiziell sind und deren Befahren auf eigene Gefahr geschieht :-)
Halt des Pano-Express auf der Fahrt zum Gipfel

Ansonsten war es ein sehr chilliger Tag. Hannah hatte eine Freundin mit und meine bessere Hälfte und ich konnten unbeschwert auf eigene Faust den Park durchstreifen. Da in NRW noch keine Ferien waren, war es auch noch sehr ruhig im Park. Bei bestem Wetter konnten wir die zahlreichen Sonnenliegen ausgiebig auf ihre Funktion hin testen.
Zum Abschluß des Tages haben wir dann noch einen kurzen Bummel durch Siegen eingelegt.

Besuch in Brühl und in ... Bonn

Am Montag hatte mein Sohn Abschlußprüfung seiner Berufsausbildung in Brühl. Wir haben den Tag genutzt um uns Brühl, das Schloss und die Innenstadt ein wenig anzusehen. Das Schloss ist sehr schön, die Innenstadt nett (schönes Einkaufszentrum).

Anschließend sind wir dann mal wieder nach Bonn gefahren (ist einfach eine sehr schöne Stadt!). Wir wollten ins Haus der Deutschen Geschichte, aber... Montags Ruhetag. Also sind wir an den Rhein und etwas in den Rheinauen spazierengegangen. Der Japanische Garten dort ist eine Oase der Ruhe. Unbedingt mal besuchen!
Zum Abschluß haben wir dann noch eine Runde in der Innenstadt gedreht und auf dem Markt noch frisches Obst gekauft. Mich begeistert immer wieder, dass hier jeden Tag Markt ist.

Freitag, 8. Juli 2011

Buga die zweite...

Gestern am 7.7.2011 haben wir der Buga in Koblenz nochmals einen Besuch abgestattet. Diesmal habe ich die Autobahnabfahrt Montabaur genommen (obwohl ich hier sonst nie nach Koblenz fahre...). Und siehe da, von dort aus ist die Buga perfekt ausgeschildert. Verfahren unmöglich. Man wird direkt zum Parktplatz an der Fritsch-Kaserne geleitet. Dort sollte man 5 Euro im Zugriff haben. Damit ist das Parkentgelt und der Shuttle-Bus zum Gelände abgedeckt. Obwohl man den Bus nicht unbedingt benötigt, denn die Entfernung zwischen Parkplatz und Eingang beträgt nur ungefähr 800 m... Diesmal gab es auch keinen Disput mit dem Parkeinweiser (sh. Blog vom 21.4.). Der Parkplatz war perfekt und dort wo die Autos in einer Reihe parkten, waren die Abstände auch deutlich größer als bei unserem ersten Besuch.
Die Organisation im gesamten Buga-Bereich immer noch perfekt. Wir hatten weder einen Stau an der Kasse, noch beim Einlass, noch sonst irgendwo (diesmal haben wir die Karten an der Kasse gekauft). Das gesamte Personal immer noch hoch motiviert und besonders freundlich! Das findet man - besonders bei so Großveranstaltungen - leider nicht mehr so häufig...
Besonderes Highlight natürlich auch diesmal die Fahrt mit der Seilbahn. Ich bin dafür, daß die Seilbahn erhalten bleibt. Aber die Chancen stehen wohl nicht so gut. Wahrscheinlich wird die gesamt Bahn 2013 wieder abgebaut (sh. Wikipedia: Rheinseilbahn Koblenz).
Ein angenehmer, entspannter Tag, den wir natürlich auch wieder für einen Besuch der Koblenzer Innenstadt genutzt haben. Das wiederholten Verlassen und wieder Betreten des Geländes klappt reibungslos. Grundsätzlich muss man sagen, daß Koblenz natürlich von der Buga sehr profitiert hat. Eine schöne Stadt, dessen Besuch nun noch mehr Spaß macht.
Mein Dank an alle, die an der Buga mitwirken für einen weiteren schönen Besuch.
Weitere Bilder hier: Buga2011 im Sommer

Urlaubsaktivitäten

Am Montag haben wir Bonn nochmal einen Besuch abgestattet. Einmal quer durch die Innenstadt und einen Pomm-Döner verköstigt (spitze Frittentüte mit Fritten und Dönerfleisch - lecker!). Dann sind wir zum Schloss Poppelsdorf und haben uns den botanischen Garten angesehen. Nicht ganz so groß und schön wie die Flora in Köln, aber trotzdem allemal einen Besuch wert.
Poppelsdorfer Schloss
Am Dienstag stand dann eine Radtour mit Petra an Rhein und Ahr vorbei von Bonn-Mehlem nach Ahrweiler an. 67 Km, die meine Frau trotz fehlender Grundlage bravorös gemeistert hat. Die Tour war nochmal was anderes als immer nur an der Sieg bzw. in den heimischen Gefilden zu fahren.
Ahrweiler
Mittwoch war dann nochmal ein Ausritt für mich alleine. 95 Km mit ca. 1.200 Höhenmetern über Waldbröl, Nümbrecht, Bröleck, Ingersau, Winterscheid, Eitorf und dann wieder an der Sieg zurück nach Hamm. Schöne Tour bei mildem Wetter.
Ausblick übers Siegtal nach Merten